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"OEE Ziele realistisch setzen" (Teil 6 der Mini-Serie-OEE Einführen)

OEE Einführen - Oft scheitern OEE-Projekte, weil Unternehmen typische Fehler machen. Erfahren Sie in diesem Blogbeitrag, wie Sie diese Fallstricke erfolgreich umgehen.
📅 Woche 6 – Teil 6: Ziele realistisch setzen – Der feine Unterschied

„Unser Ziel: 90 % OEE – sofort!“


Klingt ehrgeizig – und kann genau deshalb scheitern.

Denn wenn die Datengrundlage unsauber ist oder die Prozesse noch viele Schwächen haben, wirken solche Ziele unrealistisch und demotivierend.


👉 Wichtiger als perfekte Zahlen ist es, realistische Etappenziele zu setzen:

Was ist mit aktuellen Prozessen tatsächlich erreichbar?

Wo müssen zuerst Grundlagen verbessert werden?

Wie wächst das Vertrauen der Teams in die Messung?


🔎 Beispiel aus meiner Praxis:

Ein Zulieferbetrieb strebte 90 % OEE an – hatte aber eine reale Startbasis von 55 %.

Erst als sie sich kleinere, realistische Zwischenziele setzten (zum Beispiel plus 5 Prozent alle drei Monate) und erste sichtbare Verbesserungen feiern konnten, entwickelte sich echte Motivation.


Besonders hilfreich war hier ein einfaches visuelles Tracking mit meinem OEE Tool: Das OEE-Dashboard am Ende von jedem Monat ausgedruckt direkt am Shopfloor mit dem Vergleich der letzten zwei Monaten zur heutigen OEE.


Mein Fazit:

✅ Realistische Ziele motivieren und schaffen Erfolge

✅ Unrealistische Ziele frustrieren und bremsen Veränderung


Welche Ziele sind in Ihrer Produktion wirklich sinnvoll?

💬 Setzen Sie schon Etappenziele oder geht es bei Ihnen direkt all-in?


Die 10-teilige Mini-Serie starte hier mit Teil 1-OEE Einführen:


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